Machen Sie sich mit den Spielen Ihres Kindes vertraut

Wie im Straßenverkehr gibt es auch in der Medienwelt Gefahren, auf die Kinder hingewiesen und vor denen sie geschützt werden sollten. Um Sicherheit und Selbstständigkeit im Umgang mit Medien wie Computer- oder Videospielen zu erlangen, gilt es auch hier, frühzeitig Regeln und Verhaltensweisen zu erlernen, um sich im „Mediendschungel“ besser zurechtzufinden. Begleiten Sie Ihr Kind dabei, indem Sie sich mit dessen Medien- und Spielgewohnheiten vertraut machen.

Welche Spiele begeistern Ihr Kind, welche sind im Freundeskreis angesagt? Auch wenn Ihnen die Spielenamen bizarr und die Verpackungen seltsam erscheinen – machen Sie sich mit den Lieblingsspielen Ihres Kindes vertraut. Sie werden schnell feststellen: Je mehr Sie über Computer- und Videospiele wissen, desto besser kommt Ihr Rat bei den Kindern und Jugendlichen an. Folgende Internetseiten können Ihnen dabei helfen:

www.spielbar.de

Das Spieleportal der Bundeszentrale für politische Bildung hält in der Rubrik „Search&Play“ Beurteilungen von mehr als 545 Computerspielen bereit, zusammengestellt von Pädagogen und spielbegeisterten Kindern.


www.spieleratgeber-nrw.de

Für den Spieleratgeber NRW des Computerprojekts Köln e.V. beurteilen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter der Anleitung erfahrener Medienpädagogen aktuelle Spiele. Ausführliche Spielbeschreibungen zu unzähligen Spielen finden Sie hier


Spielekunde

Action-Adventure oder Strategiespiel? Wenn Sie mehr über die unterschiedlichen Spielgenres erfahren möchten, sind Sie hier an der richtigen Adresse. Schauen Sie einfach in unserer Genrekunde vorbei.

Falls Sie entdecken, dass Ihr Kind Spiele spielt, die nicht für dessen Alter bestimmt sind, verurteilen Sie das nicht direkt. Versuchen Sie stattdessen herauszufinden, warum es gerade diese Spiele sein müssen. Fragen Sie nach und erklären Sie, dass es Spiele gibt, die noch nicht für alle Altersgruppen angemessen sind. Hierbei können Ihnen die Alterskennzeichen der USK behilflich sein. Zeigen Sie Offenheit und fragen Sie, ob Ihre Kinder Ihnen die Spiele vorführen würden. Sie werden schnell feststellen, dass Sie viel voneinander lernen können! Sprechen Sie dabei auch Gefühle an. Welches Spiel setzt Glücksgefühle frei, welche lösen Angst oder Unbehagen aus?

 

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