Der soziale Kontext spielt eine wichtige Rolle

Wii, Xbox oder Playstation gelten unter Kindern als „cool“ und gehören zu den wichtigsten Gesprächsinhalten in Schule und Freizeit. Wer hier nicht mitreden kann, steht schnell allein da.

Die Freunde Ihrer Kinder zählen zu den wichtigsten Ratgebern in punkto Computerspiele. Vor allem bei den Empfehlungen, die Sie nicht teilen, ist Feingefühl gefragt: Ein Verbot löst häufig die Angst Ihres Kindes aus, zum Außenseiter im Freundeskreis zu werden. Zudem wirken Verbote häufig besonders anziehend. Suchen Sie hier das Gespräch, lassen Sie sich die Spiele zeigen und machen Sie Ihren Standpunkt deutlich. Oft hilft es auch, wenn Sie alternative Spiele aufzeigen, die für das Alter geeignet und trotzdem – oder gerade deshalb – Spaß machen.

Manchmal sind Kinder auch schockiert über Spiele, von denen ihre Freunde sprechen – gerade Jüngere fühlen sich oft von Älteren unter Druck gesetzt. Ein offenes Gespräch kann hier Ängste nehmen und Selbstvertrauen schenken. 

Es wird aber nicht nur gemeinsam über Spiele gesprochen, sondern viel zusammengespielt – das gilt vor allem für das Internet, wo in den letzen Jahren ganz neue Spielformen entstanden sind, die zugleich oft auch als Kommunikationsplattform unter den Jugendlichen genutzt werden.  Machen Sie sich diese soziale Komponente bewusst und versuchen Sie, die Perspektive Ihres Kindes einzunehmen.

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